Projet Loftqualitéit a rénge Stëbs: Feinstaubmessungen in Mersch

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Déi Gréng Miersch wollen mit einer neuen bürgernahen Initiative einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in unserer Gemeinde leisten.

Auch in Mersch haben viele Bürger das subjektive Empfinden, dass die Atemluft in der Gemeinde stellen- und zeitweise eine gesundheitsgefährdende Verschmutzung aufweist. Landesweit wird der Feinstaubgehalt in der Luft nur an vier Orten durch das Umweltministerium gemessen. Von diesen 4 Messpunkten befindet sich keiner in Mersch, und auch die Gemeinde hat bislang keine Maßnahmen zur Analyse der Merscher Luft unternommen. Das Problem ist also, dass keine Messdaten zur Verschmutzung der Merscher Luft mit Feinstaub oder Stickoxiden vorliegen.

Wie können die Merscher Bürger also erfahren, wie gut oder schlecht die Luft ist, die sie atmen müssen? Die Antwort ist wie so oft: selbst aktiv werden. Und das ist gar nicht so schwer.

Bürgermessprojekt Merscher Luft

Die Merscher Grünen bieten interessierten Bürgern einen Bausatz, der mit wenig Aufwand und geringen Kosten am Wohnort der Bürger die Belastung der Luft mit Feinstaubpartikeln der Dimensionen 2.5 und 10 µm misst und über das eigene WLAN an die Initiative https://luftdaten.info/ übermittelt. Die Daten werden zusammengefasst und auf einer interaktiven Karte in Beziehung zueinander gesetzt, damit ergeben sich dann aussagekräftige Werte für die reale Luftbelastung zu verschiedenen Tageszeiten.

derzeit noch recht übersichtlich: die Karte mit dem einzigen Feinstaub- Messsensor in Mersch

 

Wer sich an unserem Projekt zur Messung der Luftqualität beteiligen möchte, den laden wir zu unserem Workshop ein, wo wir unter Anleitung unseres Mitglieds Guy Weiler die Messstationen gemeinsam zusammensetzen und Sie über die beste Installationsposition an Ihrem Haus oder Apartment informieren. Auch die für Luftqualität Verantwortlichen der Merscher Gemeinde sind ausdrücklich eingeladen, mit uns gemeinsam Messstationen zu bauen und an Gemeindegebäuden zu installieren. Wir würden uns freuen, wenn wir Messstationen an sehr verschiedenen Orten in der Gemeinde Mersch errichten könnten, so dass wir dann ein flächendeckendes Profil der Luftbelastung erhalten und eventuelle Verfälschungen der Ergebnisse ermitteln können.

Alle notwendigen Module für die Messstation bestellen wir vorab für Sie und übergeben sie den Workshopteilnehmern während des Workshops.

Bitte melden Sie sich schriftlich unter info [at] miersch.greng.lu an und teilen Sie uns neben Ihren Kontaktdaten die Anzahl der Messstationen mit, die wir für Sie zum Workshop bereithalten sollen. Die Kosten: 40 EUR pro Station werden von Ihnen vorab auf unser Konto IBAN LU28 1111 1082 7523 0000 (Kontoinhaber: Guy Nimax) überwiesen, mit dem Eingang Ihrer Zahlung ist Ihre Bestellung und Anmeldung  für uns verbindlich. Der Workshop selbst ist kostenfrei. Nach Eingang des entsprechenden Zahlbetrags auf unserem Konto halten wir dann das für Sie bestimmte Komponentenpaket zum Workshop bereit. Sobald wir die ersten Bestellungen erhalten haben, informieren wir Sie per Email und auf unserer Facebookseite über den genauen Termin des Workshops.

So wollen wir mit den Bürgern ins Gespräch kommen und etwas gemeinsam auf den Weg bringen. Daneben kann natürlich auch die Gemeinde von den Daten profitieren und wenn nötig, wirkungsvolle Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität planen und realisieren. Das kommt dann allen Merschern und ihren Gästen zugute. Und so wierkt Gréng noch ein bisschen mehr.

Im Rahmen des nationalen Luftqualitätsplans des Luxemburger Umweltministeriums startet 2018 ein neues Projekt « Besser Loft fir méi Liewensqualitéit » - Miesskampagne an Zesummenaarbecht mat de Gemengen, bei welchem die Gemeinden durch die Installation von sogenannten Passivmessern die Luftbelastung mit NO2 messen können. Leider beteiligt sich die Gemeinde Mersch nicht am Projekt des Umweltministeriums, so dass auch zu Belastungen durch Stickstoffoxid keine Messdaten zu erhalten sind.

Darum bieten Déi Gréng Miersch in einem zweiten Schritt den Bürgern zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, auch Messungen zum NO2- und NOx- Gehalt der Luft mit Passivmessgeräten am eigenen Wohnort durchzuführen und diese Messgeräte anschließend fachkundig auswerten zu lassen.

Weiterlesen unter:

http://luftdaten.info

http://www.feinstaub-esslingen.de

http://aqicn.org/sensor/sds011

http://www.ruhrmobil-e.de/aktuelle-projekte/feinstaub-sensor

http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/stickstoffdioxid-fuehrt-zu-erheblichen-gesundheitsbelastungen.html